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	<title>Allgemein | Hilbig Coaching</title>
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	<description>Konfliktmanagement</description>
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	<title>Allgemein | Hilbig Coaching</title>
	<link>https://www.hilbig-coaching.de</link>
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	<item>
		<title>Opferrolle verlassen – Resilienz als Katalysator</title>
		<link>https://www.hilbig-coaching.de/opferrolle-verlassen-resilienz-als-katalysator/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pierre Alexander Hilbig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Apr 2021 18:12:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Opferrolle zu verlassen, ist eine weitere Säule der Resilienz. Resiliente Menschen, sind wahre Meister darin, nicht in die Opferrolle zu geraten oder diese schnell wieder zu verlassen. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, half- und hilft es mir, Situationen zu reflektieren, die Ereignisse gedanklich zu drehen und zu wenden, um so neue Blickwinkel zu [&#8230;]]]></description>
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<p>Die Opferrolle zu verlassen, ist eine weitere Säule der Resilienz. Resiliente Menschen, sind wahre Meister darin, nicht in die Opferrolle zu geraten oder diese schnell wieder zu verlassen.</p>



<p>Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, half- und hilft es mir, Situationen zu reflektieren, die Ereignisse gedanklich zu drehen und zu wenden, um so neue Blickwinkel zu bekommen.</p>



<p>Wenn wir in die Opferrolle geraten, schauen wir häufig nur aus einem einzigen Blickwinkel auf eine Situation oder ein Ereignis. Resiliente Menschen drehen die Situation im Kopf hin- und her und betrachten diese von allen Seiten. Zusammen mit den anderen Resilienzfaktoren gelingt es Ihnen dadurch, schnell neue Perspektiven zu bekommen, ein Bild für die Zukunft zu kreieren und loszulegen.</p>



<p>Dabei greifen Sie auf die Ressourcen Ihres Netzwerkes zurück, übernehmen die Verantwortung für Ihr Denken- und Fühlen und gelangen so schnell aus der Opferrolle wieder heraus.</p>



<h2>Opferrolle als Haltung</h2>



<p>Die Opferrolle steht sinnbildlich für eine bestimmte Geisteshaltung. Nämlich eine Haltung, die darin besteht, den Fokus auf das Ereignis zu richten was gerade stattgefunden hat. Eine Haltung, in der sich die Person vorrangig selbst bedauert, sich selbst als hilflos- und machtlos empfindet und häufig nicht dazu bereit ist, diese Position zu verlassen.</p>



<p>Es kann vielerlei Gründe haben, warum Menschen in der Opferrolle landen. Es kann ein erlerntes Muster sein. Menschen, die in der Opferrolle stecken, bekommen Aufmerksamkeit.</p>



<p>Es kann sich auch um einen fundamentalen Schicksalsschlag handeln und sie wissen nicht, wie gerade mit Ihnen geschieht.</p>



<p>Eine allgemeine Ursachenanalyse ist an dieser Stelle nicht möglich und auch nicht mein Bestreben.</p>



<p>Viel mehr geht es mir darum noch einmal klar darzustellen, was notwendig ist, um aus widrigen Situationen wieder hinauszukommen. Und dazu zählt es, die persönliche Opferrolle zu verlassen. Was geschehen ist, ist geschehen und wir können es bis dato auch nicht rückgängig machen.</p>



<p>Was wir allerdings können, ist mit Hilfe der anderen Resilienzfaktoren unsere Opferrolle zu verlassen und unser Leben wieder aktiv in die Hand zu nehmen.</p>



<p>Wenn Sie die anderen Beiträge bis jetzt gelesen haben werden Sie verstehen, dass die Opferrolle zu verlassen mehr oder weniger eine Synthese der anderen Resilienzfaktoren ist. Die Opferrolle zu verlassen ist ein notwendiger, gedanklicher Schritt, um nach vorne zu kommen.</p>



<p>Dabei unterstützen uns die anderen Faktoren maßgeblich. Wir könnten sagen, wenn wir die anderen Resilienzfaktoren trainieren, geraten wir seltener in die Opferrolle und falls es uns passiert, kommen wir schneller wieder heraus. Denn eines ist ebenfalls charakteristisch für die Opferrolle, Sie zehrt unsere Energie auf.</p>



<p>In der Opferrolle zu verharren ist ungefähr so, als würden wir in Treibsand stecken. Wir strampeln uns ab, kommen aber keinen Meter voran.</p>



<h2>Fazit:</h2>



<p>Die Opferrolle zu verlassen, ist ein notweniger Schritt, um vorwärtszukommen. Andernfalls stecken wir fest. Die Kombination der anderen Resilienzfaktoren hilft uns dabei, dies zu tun. Als Resilienzfaktor ist dieser Punkt aus meiner Perspektive eine wohlwollende und zugleich mahnende Erinnerung daran, was notwendig ist, um uns aus widrigen Situationen zu befreien.</p>



<p>Herzliche Grüße</p>



<p>Pierre Alexander Hilbig</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lösungsorientierung – Die Säule der Resilienz als Katalysator &#038; Haltung</title>
		<link>https://www.hilbig-coaching.de/loesungsorientierung-die-saeule-der-resilienz-als-katalysator-haltung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pierre Alexander Hilbig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2021 10:07:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Als weitere Säule der Resilienz, konnte die Wissenschaft die „Lösungsorientierung“ identifizieren. Bei Menschen, mit einer ausgeprägten Form der Resilienz, ist Lösungsorientierung quasi der normale „Modus Operandi“. Lösungsorientierung als Katalysator &#38; Bindeglied Um eine schwere, herausfordernde Situation gut zu überstehen, gilt es sie zu lösen. Denn ist die Situation gelöst, kann sie uns nicht mehr belasten. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Als weitere Säule der Resilienz, konnte die Wissenschaft die „Lösungsorientierung“ identifizieren. Bei Menschen, mit einer ausgeprägten Form der Resilienz, ist Lösungsorientierung quasi der normale „Modus Operandi“.</p>



<h2>Lösungsorientierung als Katalysator &amp; Bindeglied</h2>



<p>Um eine schwere, herausfordernde Situation gut zu überstehen, gilt es sie zu lösen. Denn ist die Situation gelöst, kann sie uns nicht mehr belasten. Resiliente Menschen haben gelernt, sehr schnell in diesen Modus zu wechseln. Sie investieren Ihre Energie nicht mehr darin, sich in eine Opferrolle zu begeben oder die Ereignisse abzulehnen und abzuwehren. Resiliente Menschen suchen nach Chancen und Möglichkeiten die Situation zu verändern, zu lösen.</p>



<p>An dieser Stelle wird die Lösungsorientierung zum Katalysator und zum Bindeglied zwischen den anderen Säulen der Resilienz.</p>



<p>Lösungsorientierung bedeutet nämlich, nicht in die Opferrolle zu verfallen und die Situation zu akzeptieren, sie anzunehmen. Wenn dies geschafft ist konzentriert man sich auf die Lösung und greift dabei auf die Säulen der Verantwortung, des Netzwerkes und der Zukunftsplanung zurück.</p>



<p>Resiliente Menschen haben gelernt, dass sie die Verantwortung für die Situation übernehmen müssen. Sie haben ebenfalls gelernt, dass ein stabiles Netzwerk Ihnen in den unterschiedlichsten Situationen hilft. Und, sie planen Ihre Zukunft. Sie kreieren im Geiste einen Zielzustand, welchen sie anstreben und marschieren im wahrsten Sinne des Wortes los.</p>



<p>Somit ist Lösungsorientierung sowohl der Katalysator, dass Bindeglied als auch der Zielzustand für Ihr Handeln.</p>



<h2>Modus Operandi Lösungsorientierung</h2>



<p>Wenn man sich diese Eigenschaft einmal angeeignet hat, verändert sich die Betrachtungsweise auf unsere Welt schlagartig. Unser tägliches Leben gewinnt an einer vorher nie da gewesenen Leichtigkeit. Menschen mit einer ausgeprägten Lösungsorientierung sehen mehr Chancen als Hindernisse. Sie haben in sich eine Haltung kultiviert, welche Ihr Selbstvertrauen und Ihre Selbstwirksamkeit so gestärkt hat, dass sie nahezu keine Herausforderung und keinen Umstand als „unmöglich“ oder gar als „Last“ ansehen.</p>



<p>Für resiliente Menschen wird das Leben zu einer Art Spiel. Sie wissen, dass immer wieder unerwartete, herausfordernde Situationen auftreten können, welche es zu lösen gilt. Und diese Herausforderungen lehnen sie nicht ab, sondern freuen sich darauf, diese anzugehen und daran zu wachsen. Sie haben ein tiefes Vertrauen in Ihr Netzwerk und Ihre Fähigkeiten und wissen, dass sie mit dieser Unterstützung jede Situation lösen können.</p>



<h2>Fazit</h2>



<p>Die Lösungsorientierung bzw. eine Lösungsorientierte Haltung wird aus den anderen Säulen der Resilienz gespeist. Wenn wir uns diesen Themen widmen, verbessern wir stetig unsere Problemlösefähigkeiten. Wir erlangen eine Haltung, welche uns das Leben leichter, bunter und schöner empfinden lässt. Darum kann ich es jedem von Herzen empfehlen, sich mit diesen Punkten einmal aktiv auseinanderzusetzen. Denn eines kann ich Ihnen aus persönlicher Erfahrung sagen, wenn sie sich diese Themen einmal erschlossen haben und in ihrem täglichen Leben anwenden, wird sich Ihre Lebensqualität rapide verbessern.</p>



<p>Lösungsorientierung ist für mich nicht bloß eine Säule der Resilienz oder ein Instrument, sondern eine Haltung. Und wenn wir uns diese Haltung aneignen, gewinnt unser Leben zunehmend an Leichtigkeit und Wohlbefinden, ungeachtet der Umstände, in welchen wir uns gerade befinden.</p>



<p>Alles Liebe</p>



<p>Pierre Alexander Hilbig</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Akzeptanz – die zweite Säule der Resilienz</title>
		<link>https://www.hilbig-coaching.de/akzeptanz-die-zweite-saeule-der-resilienz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pierre Alexander Hilbig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2021 09:53:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Durch die Resilienzforschung kennen wir die sieben Säulen oder auch Schlüssel der Resilienz. Die Akzeptanz ist eine dieser sieben Säulen. Vielleicht kennst Du das folgende Sprichwort: „Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu akzeptieren, welche ich nicht Ändern kann. Den Mut, die Dinge zu ändern, welche ich ändern kann. Und die Weisheit, dass eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Durch die Resilienzforschung kennen wir die sieben Säulen oder auch Schlüssel der Resilienz. Die Akzeptanz ist eine dieser sieben Säulen.</p>



<p>Vielleicht kennst Du das folgende Sprichwort:</p>



<p><em>„Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu akzeptieren, welche ich nicht Ändern kann. Den Mut, die Dinge zu ändern, welche ich ändern kann. Und die Weisheit, dass eine vom anderen zu unterscheiden.“</em></p>



<p>Häufig erlebe ich, dass Klientinnen und Klienten Akzeptanz als eine Form der Hilflosigkeit interpretieren und wahrnehmen, wodurch sie sich sehr niedergeschlagen fühlen.</p>



<h2>Mit Akzeptanz zu mehr Handlungsfähigkeit</h2>



<p>Wenn wir lernen und uns darin üben, Situationen und Geschehnisse zu akzeptieren, sie wertefrei erst einmal als das zu sehen was sie sind, nämlich Ereignisse, die stattgefunden haben und bereits mit Ihrer Realisierung, unserem Bewusstwerden, in unserer Vergangenheit liegen, gibt uns dies die Möglichkeit zum Handeln.</p>



<p>Wir können nichts in der Vergangenheit ändern. Wohl aber können wir aus den Geschehnissen lernen und diese Erfahrungen für unsere Zukunft nutzen. Die Analyse und Reflexion über die Ereignisse führt uns zu einer höheren Selbsterkenntnis und stärkt unseren Handlungsspielraum.</p>



<p>Akzeptanz bedeutet in diesem Falle, die Vergangenheit, die damit verbundenen Geschehnisse, Verluste und den empfundenen Schmerz anzunehmen und ins Hier und Jetzt zu blicken. Zu prüfen, was wir aus der Situation lernen können, was wir unter Umständen selbst dazu beigetragen haben und wie wir uns diese Erkenntnisse Jetzt und für unsere Zukunft nutzbar machen können.</p>



<h2>Was Akzeptanz nicht ist</h2>



<p>Akzeptanz bedeutet nicht, dass wir keinen Schmerz, keine Hilflosigkeit oder andere Emotionen empfinden dürfen. Akzeptanz bedeutet Annahme gerade dieser Emotionen. Häufig konnte ich beobachten, wie Menschen versuchen die unangenehmen Emotionen und Ereignisse zu verneinen oder versuchten, diese abzulehnen und zu verdrängen. Dieses Verhalten birgt die Gefahr, in die Opferrolle zu verfallen. Dann tauchen im Geist Fragen auf wie; „Warum ist das gerade jetzt passiert? Warum passiert das ausgerechnet mir? Warum…“</p>



<p>Genau dies ist Akzeptanz nicht. Akzeptanz ist eine Haltung der Annahme all dessen was passieren kann und passiert ist. Das Grübeln darüber bzw. die Verneinung oder Verleugnung der Geschehnisse zieht uns in eine Abwärtsspirale von negativen Emotionen, Trägheit und macht uns Handlungsunfähig. Dies alles ist nicht im Sinne der Akzeptanz zu verstehen bzw. kein Bestandteil von eben dieser.</p>



<h2>Akzeptanz bedeutet Annahme</h2>



<p>Mit Akzeptanz ist also die wertungsfreie Annahme der Ereignisse zu verstehen und die damit verbundene Reflexion und Selbsterkenntnis als Quelle und Stärkung unserer Handlungsfähigkeit. Natürlich ist dies nicht immer einfach und gerade bei Schicksalsschlägen eine große Herausforderung. Allerdings können wir diese Fähigkeit Tag täglich im Kleinen üben. Im Straßenverkehr, beim Einkauf, auf der Arbeit, wenn wir auf den Bus oder die Bahn warten, welche natürlich wieder einmal Verspätung hat. Dann können wir uns entweder furchtbar darüber ärgern oder die Situation annehmen und schauen, was wir mit der gewonnenen Zeit anstellen.</p>



<p>Das Training und der Aufbau dieser Fähigkeit ist trainierbar und erfordert vor allem die Bereitschaft zu geistigem Einsatz unsererseits. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, jede investierte Minute hierin lohnt sich, da es unsere Lebensqualität nachhaltig und langfristig verbessert.</p>



<p>Und jetzt, viel Spaß beim üben.</p>



<p>Herzliche Grüße</p>



<p>Pierre Alexander Hilbig</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Optimismus &#8211; die erste Säule der Resilienz</title>
		<link>https://www.hilbig-coaching.de/optimismus-die-erste-saeule-der-resilienz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pierre Alexander Hilbig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2021 04:12:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Resilienzforschung fand heraus, welche Faktoren sich positiv auf die Bewältigung widriger Lebensumstände auswirken und uns Menschen dabei helfen, diese, ohne anhaltende psychische Beeinträchtigungen zu überstehen. Dabei wurden sieben Faktoren identifiziert. Wir starten heute in unserer Reihe mit der ersten dieser sieben Säulen, dem Optimismus. „Ein Optimist, so sagte Winston Churchill einmal, sieht in jeder [&#8230;]]]></description>
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<p>Die Resilienzforschung fand heraus, welche Faktoren sich positiv auf die Bewältigung widriger Lebensumstände auswirken und uns Menschen dabei helfen, diese, ohne anhaltende psychische Beeinträchtigungen zu überstehen. Dabei wurden sieben Faktoren identifiziert. Wir starten heute in unserer Reihe mit der ersten dieser sieben Säulen, dem Optimismus.</p>



<p>„Ein Optimist, so sagte Winston Churchill einmal, sieht in jeder Herausforderung eine Chance, ein Pessimist hingegen sieht in jeder Chance eine Herausforderung.“</p>



<p>Was wir sagen können ist, dass Optimismus eine Geisteshaltung ist. Es ist ein Prozess, welcher in unserem Denken stattfindet und zu einer nahezu unerschütterlichen inneren Haltung führt. Sowohl durch die Resilienzforschung als auch durch andere Studien wissen wir heute, dass Optimismus sich positiv für- und auf uns auswirkt.</p>



<p>Studien von Madelon Peters zufolge, eine experimentelle Psychologin an der Universität von Maastricht, wirkt sich Optimismus neben der Lebensbewältigung auch positiv auf unsere Gesundheit aus. Dies belegen Ihre Studien.</p>



<p>Wir profitieren also gleich doppelt, wenn wir uns mit diesem Resilienzfaktor beschäftigen.</p>



<h2>Können wir umprogrammieren, wie wir die Welt sehen?</h2>



<p>Nun fragen Sie sich vielleicht, ob man diesen Faktor überhaupt beeinflussen kann. Die Antwort lautet JA. Zwillingsstudien zeigen, dass eine optimistische oder pessimistische Lebenshaltung nur zu etwa 25 Prozent angeboren ist – das ist weniger als andere Persönlichkeitsmerkmale. Den Rest gucken wir uns vielfach ab, besonders von den Eltern. Dies zeigt also, dass wir das gelernte auch umlernen können. Hier spielt ganz stark das Thema Glaubenssätze und Muster, welche wir über die Welt haben und welche unsere Gedankenwelt bewusst- und unbewusst beeinflussen, eine Rolle. Wenn wir also an unserem Optimismus arbeiten wollen, ist es äußerst lohnenswert und ein guter Startpunkt, bei unseren Glaubenssätzen anzufangen. Denn diese definieren maßgeblich unsere Sicht auf die Welt. <a href="https://www.hilbig-coaching.de/ebook-glaubenssaetze/" class="rank-math-link">Hilfe hierzu finden Sie in meinem eBook zum Thema Glaubenssätze.</a></p>



<h2>Eine Arbeit des Geistes</h2>



<p>Wie bereits oben erwähnt, bilden Glaubenssätze einen starken Punkt darüber, wie wir unsere Welt wahrnehmen und wie wir sie sehen. Da sowohl optimistische als auch pessimistische Sichtweisen unserer Geisteswelt entspringen, ist die Arbeit an diesem Faktor auch immer eine Arbeit im Geiste. Es ist ein intensives Analysieren und Forschen, wie wir die Dinge um uns herum, die Ereignisse und Geschehnisse interpretieren und deuten. Aus persönlicher Sicht, diese ist subjektiv und nicht mit Studien belegbar, ist Optimismus für mich ein Konglomerat aus Glaubenssätzen, Vorstellungskraft, neutraler Offenheit, gezieltem Wunschdenken, Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen. Ich glaube, wenn wir uns bewusst machen, dass alles im Leben zwei Seiten hat, eine gute und eine weniger gute, wir dies akzeptieren, uns auf die gute Seite fixieren und unsere Handlungen danach ausrichten, finden wir immer einen Weg hin zum Optimismus.</p>



<h2>Wie kann man seinen Optimismus verbessern?</h2>



<p>Menschen, die in Studien ein paar Tage lang bewusst aufschrieben, was sie glücklich macht, fühlten sich bald insgesamt glücklicher. Madelon Peters glaubt, dass alle Menschen &#8222;Spielraum&#8220; für zuversichtlichere Gedanken haben, bis auf die eingefleischtesten Pessimisten. Sie setzt auf sogenannte Visualisierungstechniken, um positivere Zukunftsaussichten zu bewirken. Dabei schreiben Probanden unter Anleitung eines Mitglieds von Peters Team zunächst auf, was sie sich für ihre Persönlichkeit, ihre Beziehungen und ihr Arbeitsleben wünschen. Anschließend bekommen sie einen MP3-Spieler mit nach Hause und malen sich jeden Abend vor dem Schlafengehen mithilfe eines Sprechers Szenarien aus, in denen ihre Wünsche wahr werden. Erste Ergebnisse zeigen: Die Methode wirkt. Wer täglich nur fünf Minuten über eine Wunschzukunft tagträumt, denkt bereits nach kurzer Zeit optimistischer.</p>



<p>Dies soll eine kleine Anregung sein, was Sie für Ihren Optimismus tun können. Ein intensives Auseinandersetzen mit sich und seiner persönlichen Geisteswelt ist aus meiner Perspektive unumgänglich. Wer also etwas für sich, seine Resilienz und seine Gesundheit tun möchte, wird Zeit aufwenden müssen um sich selbst besser gewahr zu werden, an Selbsterkenntnis zu gewinnen und seine Gedanken neu auszurichten.</p>



<h2>Fazit:</h2>



<p>Optimismus wirkt sich nachweislich auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit aus und ist beeinflussbar. Wer also nicht zu den glücklichen zählt, die sowohl erblich als auch durch entsprechende Vorbilder während der Sozialisation eine starke Portion Optimismus von Haus aus mitbringt braucht sich nicht zu sorgen, wir können diesen Faktor auch zu späterer Zeit aufbauen.</p>



<p>Die schönste Erkenntnis finde ich ist, dass uns Tagträumen gepaart mit einer Prise Wunschdenken bereits hilft. So können wir unserer Fantasie wieder einmal freien Lauf lassen und unser inneres Kind begeistern. Es wird Ihnen dafür danken!</p>



<p>Wenn Sie bei dieser Arbeit Unterstützung wünschen bin ich gerne für Sie da.</p>



<p>Alles Liebe</p>



<p>Pierre Alexander Hilbig</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Resilienz – Unsere psychische Widerstandskraft</title>
		<link>https://www.hilbig-coaching.de/resilienz-unsere-psychische-widerstandskraft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pierre Alexander Hilbig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2021 06:07:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Was ist Resilienz? Als Resilienz wird unsere psychische Widerstandskraft bezeichnet, welche sich darin widerspiegelt, wie wir schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende oder dauerhafte Beeinträchtigung unserer Gesundheit überstehen. Wir können sagen, Resilienz ist unsere geistige Kraft, den Widrigkeiten des Lebens zu trotzen. „Im Verständnis der Forschung handelt es sich bei der Resilienz … um Handlungs- und Orientierungsmuster, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2><strong>Was ist Resilienz?</strong></h2>



<p>Als Resilienz wird unsere psychische Widerstandskraft bezeichnet, welche sich darin widerspiegelt, wie wir schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende oder dauerhafte Beeinträchtigung unserer Gesundheit überstehen.</p>



<p>Wir können sagen, Resilienz ist unsere geistige Kraft, den Widrigkeiten des Lebens zu trotzen.</p>



<p>„Im Verständnis der Forschung handelt es sich bei der Resilienz … um Handlungs- und Orientierungsmuster, die Individuen in der Konfrontation mit und der Bewältigung von widrigen Lebensumständen herausbilden.“ – (Hildebrand 2006)</p>



<h2><strong>Woher stammt der Begriff Resilienz?</strong></h2>



<p>Der Begriff der Resilienz wurde zum ersten Mal in den 1950iger Jahren durch von dem US-Psychologen Jack Block geprägt, der in einer Langzeitstudie zum ersten Mal die Resilienz bei Kindern feststellen konnte.</p>



<p>Den Durchbruch erfuhr die Resilienzforschung durch die amerikanische Entwicklungspsychologin Emmy E. Werner, welche eine Längsschnittstudie von fast 700 Kindern, die im Jahr 1955 auf der Hawaii-Insel Kauai geboren wurden, begleitete.</p>



<p>Zusammen mit Kinderärzten, Psychologen und Mitarbeitern der Gesundheits- und Sozialdienste arbeitete Werner an diesem Projekt. Erforscht wurden dabei die biologischen und psychosozialen Risiko- und Stressfaktoren sowie die damit verbundenen Schutzfaktoren, sprich die Ressourcen der eigenen Person und im Umfeld der Person, welche Einfluss auf die Konstitution der Kinder nahmen.</p>



<h2><strong>Woraus besteht Resilienz?</strong></h2>



<p>Durch die US-amerikanischen Wissenschaftler Karen Reivich und Andrew Shatté wurden 2003 sieben Säulen und Schlüssel der Resilienz postuliert. Diese sieben Säulen sind tragfähige Eigenschaften, um Krankheiten, Verlusten, Überlastungen, Problemen im Privat- oder Berufsleben besser zu begegnen und diese besser meistern zu können.</p>



<p>Die sieben Säulen sind:</p>



<ul><li>Optimismus</li><li>Akzeptanz</li><li>Lösungsorientierung</li><li>Verlassen der Opferrolle</li><li>Übernahme von Verantwortung</li><li>Netzwerkorientierung</li><li>Zukunftsplanung</li></ul>



<h2><strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=of-ddayEBUM" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Resilienz im Interview mit Peter Zellermeyer</a></strong></h2>



<p>Da es sich bei dem Thema Resilienz um ein so großes Thema handelt, mit so unglaublich vielen Perspektiven, Methoden und Überschneidungen zu anderen Themen, habe ich im Sinne der Netzwerkorientierung hierzu eine Interviewreihe mit Peter Zellermeyer vom Wiener Vitalitätsmanagement aufgezeichnet. Alle Aspekte der Resilienz kann ich an dieser Stelle nicht schriftlich abbilden und würden auch den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Deshalb möchte ich Dir die Interviewreihe an dieser Stelle ans Herz legen, wenn du mehr über dieses Thema wissen möchtest.</p>



<h2>Fazit</h2>



<p>Aus meiner persönlichen Perspektive kann ich es jedem empfehlen, sich mit Resilienz zu beschäftigen. Unsere hektische, immer schneller werdende Welt fordert uns viel ab. Gerade in dieser Zeit, mit den täglichen Belastungen, hilft- und schützt uns die Resilienz davor, nicht auszubrennen oder zusammenzubrechen. Wer nachhaltig etwas für seine Gesundheit tun möchte und sich sicheres Rüstzeug für die Widrigkeiten des Lebens aneignen möchte, findet in der Resilienz die passende Hilfestellung.</p>



<p>Persönlich kann ich bestätigen, da ich bereits viele widrige Situationen in meinem Leben erlebt habe, dass die Faktoren- bzw. die Säulen der Resilienz eine tiefe, nachhaltige Wirkung haben. Wer sich aktiv mit diesen Säulen beschäftigt und trainiert, wird spürbar mehr Leichtigkeit, Freude und Zuversicht in sein Leben ziehen.</p>



<p>Alles Liebe</p>



<p>Euer Pierre</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was wirklich zählt!</title>
		<link>https://www.hilbig-coaching.de/was-wirklich-zaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pierre Alexander Hilbig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 20:22:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hilbig-coaching.de/?p=29349</guid>

					<description><![CDATA[Hinter der Überschrift stecken ein paar interessante Blickpunkte und Fragen, welche ich im Folgenden mit Euch teilen möchte. Was wirklich zählt, ja, dass definiert doch wahrscheinlich jeder für sich. Ist es möglich, hierüber eine Verallgemeinerung zu machen? Wäre der Versuch dies zu tun, im Zweifelsfall nicht ein wenig anmaßend oder würde Gefahr laufen, kränkend bzw. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hinter der Überschrift stecken ein paar interessante Blickpunkte und Fragen, welche ich im Folgenden mit Euch teilen möchte.</p>



<p>Was wirklich zählt, ja, dass definiert doch wahrscheinlich jeder für sich. Ist es möglich, hierüber eine Verallgemeinerung zu machen? Wäre der Versuch dies zu tun, im Zweifelsfall nicht ein wenig anmaßend oder würde Gefahr laufen, kränkend bzw. bevormundend aufgefasst zu werden?</p>



<p>Diese Gefahr besteht natürlich, dennoch möchte ich es mit den folgenden Zeilen versuchen. Ich möchte Euch an den Gedanken teilhaben lassen. Am Ende könnt Ihr selbst entscheiden, ob in den Zeilen etwas drinsteckt, dessen Ihr zustimmt oder nicht. Das überlasse ich Euch. Hier geht es um meine Sicht auf das was wirklich zählt.</p>



<p>Was für uns wirklich zählt definieren wir abhängig von verschiedenen Zeitpunkten und Lebensabschnitten ganz unterschiedlich. Als Kinder haben wir viele Wünsche. Uns sind unser Spaß und unser Spielzeug sowie unsere Freunde wichtig. Uns ist wichtig, dass wir toben können, von Mama und Papa die gewünschte Aufmerksamkeit und Anerkennung erhalten und das so viele unserer Wünsche erfüllt werden, wie es eben geht. Das ist ganz normal. Als Kinder können wir uns noch nicht in dem Maße Gedanken über die Welt machen, wie es Erwachsene können. Wir können noch nicht die Tragweite unserer Handlungen abschätzen und leben im Augenblick, direkt und impulsiv, mit allen Emotionen, die sich zu den jeweiligen Zeitpunkten offenbaren.</p>



<p>Während wir heranwachsen, verändert sich unsere Wahrnehmung und unser Denken. Wir sind dazu imstande, komplexere Gedanken über die Welt zu fassen und werden uns der Tragweite unserer Handlungen bewusster. Nichtsdestotrotz handeln wir in vielen Situationen unbewusst, anhand erlernter Muster, Glaubenssätze und Überzeugungen. In diesem Alter sind uns ganz andere Dinge wichtig. Abhängig von unserem sozialen Status und unserem Milieu, gibt es ein mannigfaltiges Spektrum an Dingen, die zu diesem Zeitpunkt für uns wichtig sind. Manch einer oder eine, möchte einfach nur aus seiner Umgebung fliehen. Möchte überleben und sich irgendwo ein besseres Leben aufbauen. Manche von uns, wollen einen großartigen Schulabschluss machen, um später einen guten Job zu bekommen. Andere wiederum, wollen etwas vom Leben entdecken, wollen Erfahrungen mit dem ersten Freund oder Freundin sammeln, sich vielleicht über ein Verbot erheben und an Alkohol austesten, bei einer Party über die Stränge schlagen und ein bisschen etwas vom Nektar des Lebens kosten. Was wir in unserem Bewusstsein als das was zählt definieren, ist ebenso hochindividuell, wie die Menschen selbst.</p>



<p>Ein bisschen später, nachdem wir die Pubertät und Schulzeit gut oder weniger gut überstanden haben, ändert sich erneut, was für uns wichtig ist. Wir wollen einen Studiums Platz an einer guten Uni, einen Ausbildungsplatz, einen Job, mit dem wir direkt etwas Geld verdienen können, den Partner oder Partnerin fürs Leben finden, eine Karriere als Sportler machen, die besten Klamotten haben, die meisten Likes auf Instagram oder den angesagtesten YouTube Kanal.</p>



<p>Ein paar Jahre weiter sind wir voll in unserer Routine. Wir sind in unserem Job und das was wir wollen, was augenscheinlich für uns zählt, hat sich erneut verändert. Wir wollen vielleicht Karriere machen, vielleicht viel Geld verdienen, vielleicht Zeit mit unseren Freunden und Familie verbringen, vielleicht die Welt bereisen, vielleicht noch eine weitere Ausbildung machen, ein Unternehmen gründen oder uns den Traum von einem bestimmten Auto erfüllen, einen neuen Fernseher haben oder andere Konsumgüter unser Eigen nennen.</p>



<p>Die Grenzen hierbei sind nicht eindeutig. Vielmehr ist es ein fließender Prozess, welcher keinem genauen Alter zugesprochen werden kann, da unsere Bedürfnisse und die Dinge, welche für uns zählen, stark von unseren Kulturellen und Sozialen Umständen geprägt werden. Die Wechselseitige Beeinflussung mit unserer Umwelt prägt Zeit unseres Lebens das, was wir in unserem, nennen wir es aktiven Bewusstsein, als das verstehen, was für uns zählt.</p>



<p>Hier mal ein paar Beispiele aus verschiedenen Bewusstseinsstufen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Vielleicht erkennst Du dich in einem wieder.</p>



<p>„Ich möchte das der junge mich mag.“</p>



<p>„Ich brauche den neuen 3D Fernseher.“</p>



<p>„Ich muss ein erfolgreicher Anwalt werden.“</p>



<p>„Ich muss Medizin studieren, sonst werde ich nicht anerkannt.“</p>



<p>„Ich will so viel Geld verdienen, dass ich mir einen Porsche leisten kann.“</p>



<p>„Ich will die Anerkennung der anderen und das sie zu mir aufblicken.“</p>



<p>„Ich will morgens ohne Schmerzen aufwachen.“</p>



<p>„Ich will, dass es meinen Kindern an nichts fehlt.“</p>



<p>„Ich will, dass meine Kinder gute Noten nach Hause bringen.“</p>



<p>„Ich will, dass meine Kinder ein Musikinstrument erlernen.“</p>



<p>„Ich will, dass die anderen Kinder mich cool finden.“</p>



<p>„Ich will ein paar Marken Schuhe haben, damit ich nicht mehr gemobbt werde.“</p>



<p>„Ich will das neue iPhone haben, damit die anderen mich cool finden.“</p>



<p>…</p>



<p>Die Liste ließe sich nahezu endlos fortführen. Es würde an dieser Stelle allerdings den Rahmen sprengen, allein die Dinge vollständig aufzulisten, von denen ich durch Gespräche weiß, dass Menschen diese in den jeweiligen Situationen als das definieren, was für sie zählt.</p>



<p>Daher versteht die obigen Beispiele bitte nur als ganz geringen Ausschnitt, welcher zur Verdeutlichung der Thematik dient.</p>



<p>Es geht nämlich um folgendes. Durch viele Gespräche und Beobachtungen fällt mir immer wieder auf, dass ein Großteil von dem was für uns zählt, einem Zustand von Alltagsdenken und Unbewusstheit entspringt.</p>



<p>Vor dem Blick auf die Vergänglichkeit ändern sich diese Dinge schlagartig. Natürlich denken wir nicht Tag täglich über die Vergänglichkeit nach, darüber, dass die Anwesenheit von uns und unseren Mitmenschen hier Tag täglich nicht selbstverständlich ist. Wie könnten wir auch. Zu sehr sind wir in unserem jeweiligen Alltag gefangen und wenn wir einmal etwas freie Zeit haben, wollen wir diese genießen und uns nicht mit Gedankenexperimenten über die Vergänglichkeit und das Sein beschäftigen.</p>



<p>Es ist auch kein einfaches Thema, da es uns in möglicherweise in eine Tiefe ziehen könnte, welche wir nicht gut händeln können.</p>



<p>Wir können also sagen es ist normal, dass wir das Thema der Vergänglichkeit in unserem Alltag erfolgreich verdrängen oder außer Acht lassen, damit wir unseren Alltag bewältigt bekommen.</p>



<p>Richtig bewusst wird uns dieses Thema häufig erst durch einen Schicksalsschlag. Wenn wir durch Krankheit oder Tot mit dieser allgegenwärtigen, jedoch in unserem Bewusstsein sehr wenig präsenten Thematik, konfrontiert werden.</p>



<p>In diesen Momenten ändert sich was zählt noch einmal fundamental. Und ich behaupte an dieser Stelle, lässt sich eine Verallgemeinerung machen. Aus allen Gesprächen, welche ich in diesen Situationen mit Menschen geführt habe, wurden drei Dinge sehr deutlich. Das Leben selbst, Familie und Freunde.</p>



<p>Menschen, die einen solchen Schicksalsschlag erleiden oder in zweiter Reihe davon betroffen sind, definieren das was wirklich zählt ganz anders. Und allen ist eins gemeinsam, die drei oben genannten Gebiete, Leben, Familie und Freunde sind für sie das, was wirklich zählt.</p>



<p>Aus persönlicher Sicht kann ich mich dieser Sichtweise nur anschließen. Es liegt förmlich auf der Hand, dass das Leben selbst die Grundvoraussetzung dafür ist, all die Eindrücke und Erfahrungen hier überhaupt machen zu können. In diesen Momenten merken wir auf eine sehr fundamentale Art- und Weise wieder, dass wir soziale Wesen sind und Familie und Freunde den höchsten Stellenwert einnehmen.</p>



<p>Wir können also sagen was zählt ist unser Leben, unsere Familie und unsere Freunde. Danach kommen all die weltlichen Dinge, die uns im Alltag begegnen und die wir im laufe unseres Lebens erleben, konsumieren, benutzen und genießen. Aber die Grundvoraussetzung für all das, ist das Leben selbst.</p>



<p>Wir können uns dies nicht täglich vor Augen führen, aber ich glaube es lohnt sich für uns, wenn wir dies immer mal wieder tun, um unseren Kompass entsprechend auszurichten. Ich bin davon überzeugt, dass uns dies dabei hilft, mehr Balance in unser Leben zu bringen und die schönen Dinge des Lebens mehr zu schätzen und die unerfreulichen Dinge des Lebens leichter los zu lassen oder daran zu wachsen.</p>



<p>Es hilft uns dabei, jede Erfahrung, ob gut oder schlecht, als Geschenk anzusehen. Denn wenn wir unser Leben nicht hätten, könnten wir keine der Erfahrungen machen.</p>



<p>In diesem Sinne freue ich mich, wenn dich die Zeilen inspiriert oder berührt haben und du vielleicht einen neuen Blickwinkel oder Gedanken über die ein oder andere Situation in deinem Leben bekommst.</p>



<p>Alles Liebe</p>



<p>Pierre</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>30 Tage ohne Jammern! &#8211; Die Challenge aus Belgien</title>
		<link>https://www.hilbig-coaching.de/30-tage-ohne-jammern-die-challenge-aus-belgien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pierre Alexander Hilbig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2021 13:48:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[2018 hatte der flämische Gesundheitsminister einen Plan: 30 Tage ohne Jammern! Dies sollte den Menschen guttun. Wir kennen doch alle das Phänomen, dass wir uns von der Laune unserer Mitmenschen gerne einmal anstecken lassen. Haben wir täglich mit Menschen zu tun, die viel jammern, laufen wir Gefahr, ebenfalls in diese Stimmung zu driften und ebenfalls [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>2018 hatte der flämische Gesundheitsminister einen Plan: 30 Tage ohne Jammern! Dies sollte den Menschen guttun. Wir kennen doch alle das Phänomen, dass wir uns von der Laune unserer Mitmenschen gerne einmal anstecken lassen. Haben wir täglich mit Menschen zu tun, die viel jammern, laufen wir Gefahr, ebenfalls in diese Stimmung zu driften und ebenfalls mit dem Jammern anzufangen.</p>



<h2>Challenge während Corona</h2>



<p>Mir ist bewusst, dass wir alle gerade in schwierigen Zeiten stecken. Einige von uns sogar in besonders schwierigen Zeiten. Eine Vielzahl von Menschen in unserem Land bangt gerade um Ihre Existenzen, wissen nicht wie sie die Miete zahlen sollen, oder Ihre Familie versorgen. An dieser Stelle möchte ich den Betroffenen Menschen mein tiefes Mitgefühl ausdrücken und festhalten, dass die Challenge die momentanen Umstände nicht bagatellisieren soll! Keinesfalls! Ich bin aber der festen Überzeugung, dass es uns nicht hilft, über die Situation zu klagen, sondern es für uns alle lohnenswert ist, gemeinsam ein Zeichen der Solidarität und Verbundenheit zu setzen und zu versuchen, mit einer coolen Challenge eine Veränderung herbeizuführen.</p>



<h2>Keine gewöhnliche Diät</h2>



<p>Anders, als die vielen anderen Spielarten von Diäten, welche wir alle kennen, kein Fleisch, kein Alkohol, kein Zucker, hat diese Diät tatsächlich das Potenzial, nachhaltig zu wirken. Wenn wir die Challenge annehmen und uns 30 Tage darauf konzentrieren, so wenig wie möglich zu jammern, denke ich, wird die dadurch erfahrene Lebensfreude einen nachhaltigen Einzug in unseren Alltag erlangen. Durch die Feststellung, dass wir eine Wirksamkeit, eine Macht haben, wir dem Schicksal nicht bedingungslos ausgeliefert sind, schaffen wir den Nährboden für nachhaltige Veränderungen in unserem Alltag. Diese Diät stärkt unsere Selbstwirksamkeit, beinhaltet den Aspekt der Achtsamkeit und verbessert obendrein noch unsere zwischenmenschlichen Beziehungen. Was will man mehr?!</p>



<p>An dieser Stelle möchte ich die Challenge noch ein bisschen variieren und Euch zu etwas einladen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir es nicht völlig ohne ein einziges Jammern 30 Tage durchhalten. Wenn doch, Chapeau! Falls nicht, lasst uns 50 Cent für jedes Jammern in einer Spardose sammeln und am Ende der Challenge für einen guten Zweck spenden.</p>



<p>Gerade in der schwierigen Lage von Corona, können wir damit einer Vielzahl von Menschen helfen. Wir tun also gleich zwei gute Dinge auf einmal. Wir verbessern unser persönliches Wohlbefinden und unseren Alltag und sollte es uns einmal nicht gelingen, tun wir noch etwas für einen guten Zweck. Wer mir jetzt eine Aktion nennen kann, welche ebenfalls nur Vorteile bietet möge vortreten.</p>



<h2>Fazit</h2>



<p>Ich denke die Aktion des Ministers ist gerade jetzt so bedeutungsvoll und wichtig wie noch nie. Natürlich war sie bereits in 2018 eine grandiose Aktion. Aber in diesen schwierigen Zeiten glaube ich, kann sie uns dabei helfen, dass Ruder in die Hand zu nehmen, Kräfte zu mobilisieren, Verbundenheit schaffen, welche aus meiner Sicht gerade so notwendig ist wie vielleicht schon lange nicht mehr.</p>



<p>Mich persönlich würde es freuen, wenn so viele Leserinnen und Leser sich dieser Challenge annehmen und für sich selbst und auch für andere, ein positives Zeichen setzen.</p>



<p>Das folgende Zitat von Mahatma Ghandi finde ich an dieser Stelle sehr passend:</p>



<p><strong>„Sei selbst die Veränderung, welche du dir in der Welt wünschst.“</strong></p>



<p>In diesem Sinne, lasst uns ein bisschen die Welt verändern.</p>



<p>Alles Liebe</p>



<p>Euer Pierre</p>
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		<title>Konfliktprävention – Unsere innere Haltung</title>
		<link>https://www.hilbig-coaching.de/konfliktpraevention-unsere-innere-haltung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pierre Alexander Hilbig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2020 17:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hilbig-coaching.de/?p=29339</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Ich bin okay, du bist okay&#8220; Konfliktprävention&#8230; Unter Konfliktprävention verstehe ich alle erlernten Fähigkeiten, Eigenschaften und angewandten Methoden, welche uns dabei helfen Streit- und Konfliktsituationen zu vermeiden bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen. Dies hat den Vorteil, dass wir uns nicht oder nicht lange, mit den Schattenseiten von Konflikten beschäftigen bzw. diese auf uns [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>&#8222;Ich bin okay, du bist okay&#8220;</p>



<h2>Konfliktprävention&#8230;</h2>



<p>Unter Konfliktprävention verstehe ich alle erlernten Fähigkeiten, Eigenschaften und angewandten Methoden, welche uns dabei helfen Streit- und Konfliktsituationen zu vermeiden bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen. Dies hat den Vorteil, dass wir uns nicht oder nicht lange, mit den Schattenseiten von Konflikten beschäftigen bzw. diese auf uns wirken.</p>



<h2>Wozu dient uns Konfliktprävention&#8230;</h2>



<p>Die Konfliktprävention dient dazu, Individuen und Gruppen dabei zu unterstützen, eine persönliche Haltung aufzubauen, Methoden zu trainieren und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie Konflikte entstehen und was eine Person selbst tun kann, wenn Sie merkt, dass sie in einen Konflikt bzw. Streit hineingerät</p>



<p>Durch Konfliktprävention schärfen wir unser Bewusstsein für das was tatsächlich ist, wir erlernen neue Kommunikationsfähigkeiten um bereits im Vorfeld selbstwirksam auf die Situation einwirken zu können, schärfen unsere Selbsterkenntnis um uns selbst besser zu verstehen und dadurch besser kommunizieren zu können und kreieren eine innere Haltung die uns selbst und unserem Gegenüber auf wertschätzende Art- und Weise begegnet und uns so immer wieder hin zu einer neutralen, lösungsorientierten Sichtweise führt, statt in die Konfrontation.</p>



<h2>Darum wirkt unsere innere Haltung präventiv&#8230;</h2>



<p>Innerhalb eines Konflikts bewegen sich die Parteien automatisch in eine ablehnende, aggressive oder verteidigende Haltung. Man ist entweder das Opfer oder der Täter. Der Konfliktpartner ist böse, im unrecht und handelt nicht korrekt.</p>



<p>Das ist eine plakative, vereinfachte und leicht provozierende Aussage meinerseits über die Haltung von Personen innerhalb von Konflikten, die viel näher an der Realität dran ist als Sie vielleicht denken.</p>



<p>Wenn wir uns eine innere Haltung aufbauen, die „Ich bin okay, du bist okay“ lautet, fällt es uns leichter die Situation aus anderen Blickwinkeln zu sehen. Wir sind offener für andere Perspektiven und versuchen auch einmal in die Rolle unseres Konfliktpartners zu schlüpfen und die Situation aus dessen Brille zu betrachten.</p>



<p>Mit dieser inneren Haltung könnte man sagen, werden wir ein wenig „sanfter“, „mitfühlender“ kurz um emphatischer. Wenn wir mit dieser Haltung in einen Konflikt geraten, versuchen wir weniger unserem Gegenüber seine Daseinsberechtigung abzusprechen, Sie oder Ihn klein zu machen oder uns über den / die Konfliktbeteiligten zu stellen.</p>



<p>Stattdessen bewirkt diese Haltung, dass wir die Ereignisse weniger persönlich auffassen und versuchen, herauszufinden, warum Er oder Sie gerade so handelt und wie wir konstruktiver damit umgehen können.</p>



<h2>Die Vorteile dieser Haltung&#8230;</h2>



<p>Meiner persönlichen Erfahrung nach hilft uns diese Haltung dabei, Kosten im beruflichen Umfeld zu reduzieren und reduziert unser Stressniveau. Sie hilft uns dabei, nachhaltige und fruchtbare Kontakte zu knüpfen und langfristig aufzubauen und zu halten. Sie hilft uns, den Alltag leichter los zu lassen und uns mit den schönen Dingen im Leben zu beschäftigen.</p>



<h2>Fazit:</h2>



<p>An unserer inneren Haltung zu arbeiten wirkt sich nicht nur positiv auf unser persönliches Wohlbefinden und unser Stressniveau aus, sondern auch auf unsere Mitmenschen und unsere gesamten, sowohl beruflichen- als auch privaten zwischenmenschlichen Kontakte.</p>



<p>Für mich persönlich kann ich aus eigener Erfahrung sagen, hat sich die bis jetzt in diese Haltung investierte Arbeit voll und ganz gelohnt. Ich erlebe mich und meine Mitmenschen hierdurch auf eine wertschätzende, positive Art- und Weise die ich als sehr bereichernd empfinde und kann Frustrationen und Irritationen schnell loslassen. Hierdurch hat sich meine Lebensqualität immens verbessert. Und das ist es, warum ich jedem empfehlen kann, sich mit Konfliktprävention und seiner persönlichen inneren Haltung zu beschäftigen.</p>



<p>Alles Liebe</p>



<p>Euer Pierre</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Achtsamkeit &#8211; Das Kaffee-Ritual</title>
		<link>https://www.hilbig-coaching.de/achtsamkeit-das-kaffee-ritual/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pierre Alexander Hilbig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2020 23:14:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hilbig-coaching.de/?p=29330</guid>

					<description><![CDATA[Achtsamkeit Im heutigen Beitrag möchte ich mit Euch ein bisschen das Thema Achtsamkeit betrachten und Euch eine Übung vorstellen, welche mir persönlich seit vielen Jahren hilft, meine Achtsamkeit zu verbessern. Das beste dabei ist, wenn Ihr Kaffee oder Tee mögt, wird sie Euch auch noch schmecken. Stress &#38; Genuss… Achtsamkeit ist heute ein bekannter Begriff [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2>Achtsamkeit</h2>



<p>Im heutigen Beitrag möchte ich mit Euch ein bisschen das Thema Achtsamkeit betrachten und Euch eine Übung vorstellen, welche mir persönlich seit vielen Jahren hilft, meine Achtsamkeit zu verbessern. Das beste dabei ist, wenn Ihr Kaffee oder Tee mögt, wird sie Euch auch noch schmecken.</p>



<h3>Stress &amp; Genuss…</h3>



<p>Achtsamkeit ist heute ein bekannter Begriff in unseren Breitengeraden und wird häufig mit Stressabbau in Verbindung gebracht. Darauf hat Achtsamkeit auch einen nachgewiesenen, positiven Effekt. Was ich aber heute mit Euch betrachten möchte, ist die genussvolle Seite von Achtsamkeit bzw. wie wir Achtsamkeit dazu nutzen können, unseren Genuss zu entdecken und zu steigern.</p>



<h2>Was ist Achtsamkeit…</h2>



<p>Kurz gesagt können wir Achtsamkeit als intensive und neutrale Aufmerksamkeit-, Bewusstheit für die Gegenwart interpretieren. Dabei richtet sich die Neutralität vor allem darauf, unsere Beobachtungen wertfrei zu betrachten, nicht zu interpretieren und unsere Gedanken und Körperreaktionen auf das Beobachtete wahr zu nehmen.</p>



<p>Wir können sagen, Achtsamkeit ist die bewusste Wahrnehmung und das Erleben des aktuellen Momentes, mit allen Gedanken, Emotionen, Sinneseindrücken und körperlichen Reaktionen. Kurzum alles. Und alles ohne es als gut oder schlecht zu bewerten, ohne es zu kategorisieren oder einzuordnen. Es ist eine neutrale Wahrnehmung dessen, was gerade ist.</p>



<h2>Die große Herausforderung…</h2>



<p>Wenn wir uns die Erklärung von Achtsamkeit anschauen, kann uns schnell schwindelig werden. Wie sollen wir das denn hinbekommen? Unser Kopf macht doch quasi von morgens bis abends nichts anderes, als Situationen, Sinneseindrücke und Sprache zu interpretieren und zu bewerten. Ich kann mir gut vorstellen, dass allein die Beschreibung des Begriffes für den einen oder anderen bereits das Sprungbrett zum Ausstieg des Themas ist. Die Beschreibung kann schnell eine sehr hohe Erwartungshaltung wecken und genau da setzen wir mit unserem Sprung zur Übung an. Mit einer ganz einfachen Sache, welche wir bereits fast alle täglich machen und uns nicht gleich dazu zwingt, zum Gipfelstürmer zu werden.</p>



<h2>Kaffee oder Tee…</h2>



<p>Um nicht gleich mit einer Gipfelbesteigung zu starten habe ich einmal geschaut, was ich persönlich so mache, um meine Achtsamkeit zu trainieren. Dabei ist mir mein &#8222;Kaffee-Ritual&#8220; in den Sinn gekommen, welches ich nun gerne mit Euch teilen möchte. Quasi meine kleine Inspiration zu dem Thema.</p>



<h2>Das Kaffee Ritual…</h2>



<p>Einmal am Tag nehme ich mir zehn bis fünfzehn Minuten Zeit, einen, &#8222;<strong>meinen&#8220; </strong>Kaffee zuzubereiten. Das ist nicht immer der erste Kaffee des Tages, aber manchmal auch der erste.</p>



<p>Wenn ich mir meinen „Kaffee des Tages“ zubereite gönne ich mir dabei die volle Aufmerksamkeit. Ich öffne meinen Küchenschrank, achte dabei darauf, wie sich der Griff des Schrankes anfühlt, wie meine Augen das Rot der Schranktüre erfassen und wie sich die Tür langsam durch die Bewegung meines Armes öffnet. Ich lasse meinen Blick über die Tassen schweifen und warte ab, bis ich einen inneren Impuls spüre, der mir zeigt, aus welcher Tasse ich meinen Kaffee des Tages heute trinken möchte. Heute war es eine Tasse aus weißer Keramik mit einem kleinen Kitschen am oberen Rand, rechts neben dem Henkel. Ich greife die Tasse am Henkel und fühle ganz bewusst hin, wie die Keramik meine Fingerkuppen berührt und dann von meinen Fingern umschlossen wird. Wie es kurz kühl wird und die Keramik sich dann langsam an die Temperatur meiner Haut anpasst oder meine Haut an die Kühle der Keramik, wer weiß das schon. Mit der Tasse in der Hand gehe ich hinüber zur Kaffeemaschine und stelle sie neben der Kaffeemaschine auf die Anrichte.</p>



<p>Ich greife links zu dem kleinen Plastikbehälter mit den Kaffeepads. Im Gegensatz zur Tasse fühlt sich die Plastickbox nicht kalt an. Sie ist angenehm weich und hat fast die Temperatur des Raumes. Langsam öffne ich den Deckel und nehme einen Atemzug des Kaffeegeruchs. Ein angenehmer Duft in meiner Nase. Ich kippe die kleine, rundliche Box leicht zur Seite und nehme mit meinem Daumen und Zeigefinger ein Kaffeepad heraus. Die Schicht des Pads ist weich und leicht rau. Aber kein unangenehmes raues Gefühl eher ein robustes, den Inhalt schützendes rau.</p>



<p>Ich lege das Pad in die Kaffeemaschine und klappe den Deckel zu. Anschließend starte ich die Kaffeemaschine und warte bis sich das Gerät aufgeheizt hat. Dabei nehme ich die Geräusche wahr, die die Maschine während des Prozesses so von sich gibt, wie sie in mein Ohr dringen und wie mein Körper auf das Geräusch reagiert.</p>



<p>Während die Maschine sich aufheizt, greife ich mit meiner rechten Hand oben zum Schrank, um die Honigtube zu greifen. Der Honig ist in einer Plastiktube. Genau wie die Verpackung der Kaffeepads hat das Plastik des Honigs eine angenehme Temperatur. Mit der linken Hand öffne ich den kleinen Verschluss unterhalb der Plastiktube, um etwas Honig in die Tasse zu geben. Mit leichtem Druck der rechten Hand drücke ich etwas Honig in die Tasse. Ich beobachte, wie der Honig auf den Boden der Tasse trifft, wie er verläuft, sich an die Keramik schmiegt und passe den Augenblick mit meinem Augenmaß ab wo genügend Honig in der Tasse ist. Dann lasse ich den Druck los und stoppe den Honigfluss. Beim Anhalten beobachte ich, wie kleine Luftblasen in der Honigtube entstehen. Ich schaue mir kurz an, wie diese Luftblasen im inneren der Tube emporsteigen. Gleichzeitig verschließe ich den Deckel der Tube.</p>



<p>Anschließend stelle ich die Tasse unter die Öffnung der Kaffeemaschine, aus der der Kaffee austreten wird. Dann drücke ich den Startknopf und beobachte, wie langsam der Kaffee in die Tasse hineinläuft. Ich lausche, welche Geräusche die Maschine dabei macht und wie langsam der Duft des Kaffees in meine Nase steigt.</p>



<p>Hmmm, ein feines, weiches Aroma.</p>



<p>Nachdem der Kaffee vollständig in die Tasse geflossen ist, gehe ich zum Kühlschrank, um mir Milch zu holen. Mit der rechten Hand greife ich den metallenen Griff. Spüre die glatte Oberfläche des Materials, die leichte kühle. Mit einem leichten Ziehen öffne ich den Kühlschrank und greife die Milchpackung mit der linken Hand. Der Plastik-Papp-Karton liegt dabei angenehm in der Hand. Die Kühle der Milch wird von der Handinnenfläche wahrgenommen, ist dabei aber nicht unangenehm. Ich schließe den Kühlschrank und gehe zurück zum Kaffee. Ich wechsele die Milch von der linken in die rechte Hand und öffne langsam mit der linken Hand den Schraubverschluss. Dabei bemerke ich die geriffelten Kanten des runden Verschlusses. Fühlt sich nicht so angenehm an wie der Rest der Verpackung. Vorsichtig lasse ich die Milch in den Kaffee fließen. Ich beobachte, wie sie die Crema des Kaffees durchdringt und sich die Farbe des Kaffees und der Füllstand der Tasse langsam ändern. Mittlerweile weiß ich, wie viel Milch ich benötige, um meine Lieblings-Trinktemperatur zu haben. Ich erkenne es bereits an der Farbe des Kaffees.</p>



<p>Geschafft. Der Kaffee ist fertig.</p>



<p>Ich stelle die Milch zurück in den Kühlschrank und rühre vorsichtig mit einem kleinen Teelöffel durch den Kaffee, um den Honig zu verteilen. Dabei ist am Anfang noch ein leichter Widerstand zu spüren, man merkt die leicht zähflüssige Konsistenz des Honigs beim Rühren.</p>



<p>Dann, wenn sich der Honig vollständig mit dem Kaffee verbunden hat, greife ich die Tasse mit der rechten Hand am Henkel und nehme einen genussvollen Schluck. Auf dem Weg zum Mund rieche ich den Duft des Kaffees, welcher sich durch die Zugabe der Milch und des Honigs verändert hat. Eine süßlichere Note steigt nun in die Nase. Ich lasse all meine Sinne darauf wirken, spüre wie der etwas mehr als lauwarme Kaffee meine Lippen und die Zunge berührt um anschließend den gesamten Mundinnenraum zu benetzen. Ich lasse den Schluck Kaffee einen Augenblick im Mund, ehe ich ihn mit einer Schluckbewegung verspeise.</p>



<p>Na, wie wirkt das auf dich? Konntest du den Prozess der Zubereitung fast schon vor deinem geistigen Auge sehen? Ich denke, wenn wir uns für diesen kleinen Genuss zehn bis fünfzehn Minuten am Tag zeitnehmen, werden wir mit der Zeit alle eine solche Kaffee Geschichte beschreiben können. Für mich ist das tägliche Achtsamkeit und leichter in unseren Alltag zu integrieren. Für mich gilt, weniger ist mehr, Fortschritt nicht Perfektion.</p>



<p>Durch diese Übung bin ich aktiver im Augenblick, in der Gegenwart, habe mein Genussempfinden verstärkt und bin gelassener geworden.</p>



<p>Die Methode funktioniert auch wunderbar mit Tee <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>



<p>In diesem Sinne, viel Spaß bei der Zubereitung und lass es Dir schmecken!</p>



<p>Alles Liebe</p>



<p>Euer Pierre</p>



<h2>Hier nochmal das Ganze in Bild &amp; Ton</h2>



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			</item>
		<item>
		<title>Narzissmus &#038; Alltagsdiagnosen</title>
		<link>https://www.hilbig-coaching.de/narzissmus-alltagsdiagnosen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pierre Alexander Hilbig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2020 09:06:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Im heutigen Artikel wollen wir das Thema Narzissmus einmal etwas näher betrachten. Dabei schauen wir, wie Narzissmus definiert ist, was Alltagsdiagnosen für uns bedeuten, wie Alltagsdiagnosen wirken, wie wir diese nutzen und was bei Psychischen Störungen immer häufiger vergessen und vernachlässigt wird. Was ist Narzissmus? Zunächst einmal können wir unterscheiden zwischen der tatsächlichen narzisstischen Persönlichkeitsstörung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im heutigen Artikel wollen wir das Thema Narzissmus einmal etwas näher betrachten. Dabei schauen wir, wie Narzissmus definiert ist, was Alltagsdiagnosen für uns bedeuten, wie Alltagsdiagnosen wirken, wie wir diese nutzen und was bei Psychischen Störungen immer häufiger vergessen und vernachlässigt wird.</p>



<h2>Was ist Narzissmus?</h2>



<p>Zunächst einmal können wir unterscheiden zwischen der tatsächlichen narzisstischen Persönlichkeitsstörung und dem umgangssprachlichen Gebrauch des Begriffes „Narzisst“.</p>



<p>Umgangssprachlich versteht man unter einem „Narzissten“ einen Menschen, welcher ausgeprägten Egoismus, Arroganz und Selbstsüchtigkeit an den Tag legt und sich anderen gegenüber rücksichtslos verhält. Vielleicht hast du diese Alltagsdiagnose selbst schon einmal benutzt und einen deiner Bekannten, Kollegen oder deinen Chef so bezeichnet.</p>



<h2>Was ist die Narzisstische Persönlichkeitsstörung</h2>



<p>Eine Persönlichkeitsstörung mit mindestens 5 der folgenden 9 Merkmale:</p>



<p><em>Größengefühl; Phantasien über unbegrenzten Erfolg, Macht, Schönheit oder ideale Liebe; Gefühl der Einmaligkeit; Bedürfnis nach übermäßiger Bewunderung; unbegründete Anspruchshaltung; Ausnützung von zwischenmenschlichen Beziehungen; Mangel an Empathie; Neidgefühle oder Überzeugung, beneidet zu werden; arrogantes, hochmütiges Verhalten. (Quelle: ICD-10)</em></p>



<h2>Wer darf eigentlich Diagnosen stellen?</h2>



<p>Diagnosen werden von ausgebildeten Fachleuten gestellt. D.h. es dürfen Ärzte, Psychiater, Psychotherapeuten und Heilpraktiker für Psychotherapie eine Diagnose stellen, da diese Personen eine entsprechende Ausbildung genossen haben und über die notwendige Fachexpertise und gesetzliche Erlaubnis hierzu verfügen.</p>



<h2>Alltagsdiagnosen</h2>



<p>Im Alltag neigen wir nun aber häufig dazu, zu kleinen Psychotherapeuten und Psychiatern zu mutieren und bedienen uns schnell bei Begriffen der Psychologischen Diagnostik, um uns das Verhalten unserer Mitmenschen zu erklären.</p>



<p>Der Chef, welcher uns schlecht behandelt, wird kurzerhand zum Narzissten erklärt. Dem Kollegen, der heute einen schlechten Tag hat, wird eine Depression attestiert und der Kollegin, die nicht alle Akten bis zum Ender der Woche abgearbeitet hat, wird Burn-Out bescheinigt.</p>



<p>Wunderbar, wir können uns das Verhalten unserer Mitmenschen binnen weniger Sekunden besser erklären und diese in die entsprechenden Schubladen stecken.</p>



<h2>So werden Alltagsdiagnosen häufig verwendet</h2>



<p>Die Verwendung unserer Alltagsdiagnosen, ist die für mich spannendste Frage. Was machen wir, wenn wir jemandem gegenüber in unserer geistigen Welt eine Diagnose ausgestellt haben.</p>



<p>Gerade der Begriff des „Narzissten“ wird häufig im beruflichen Kontext oder in Liebesbeziehungen verwendet. Dabei stellt sich mir die Frage des Motivs. Warum möchte ich eine andere Person diagnostizieren, im speziellen feststellen, ob Er oder Sie ein Narzisst ist?</p>



<p>Häufig spielt im Kontext dieser Alltagsdiagnose Schmerz eine Rolle. Wir fühlen uns gekränkt, verletzt, gedemütigt, ausgenutzt, nicht wertgeschätzt. Wir empfinden das Verhalten der anderen Person als unfair und ungerecht und suchen womöglich nach einer Erklärung die zeitgleich unsere „Wertigkeit“ wieder rehabilitiert. Der Begriff „Narzisst“ ist in unserem Sprachgebrauch sehr negativ behaftet. Wenn wir also jemanden als „Narzissten“ bezeichnen, verpassen wir ihm oder ihr nicht nur eine Diagnose, sondern machen auch noch eine Schuldzuweisung und eine Herabwürdigung. Häufig mit dem Ziel, dass es uns besser geht und wir uns wieder besser fühlen, schließlich sind wir jetzt die guten.</p>



<p>Die Frage, welche wir uns in diesem Zusammenhang aber so gut wie nie stellen, obwohl sie eigentlich auf der Hand liegt, ist doch die folgende:</p>



<h6><strong>„Warum toleriere ich dieses Verhalten oder lasse mich auf eine Art- und Weise behandeln, die mir nicht gefällt?“</strong></h6>



<p>Gerade im Kontext von Liebesbeziehungen wo eine der Parteien als „Narzisst“ klassifiziert wird, ist das Verhalten ja nicht bloß kurzweilig, sondern hat über einen längeren Zeitraum stattgefunden. Für mich ist es an dieser Stelle also wenig Zielführend, der anderen Person eine Diagnose angedeihen zu lassen. Viel gewinnbringender ist es doch, wenn wir für uns die Frage klären, warum wir unerwünschtes Verhalten tolerieren? Da können wir alle mal drüber nachdenken.</p>



<h2>Der Umgang mit Alltagsdiagnosen</h2>



<p>Da viele der von uns verwendeten Begriffe in unseren Alltagsdiagnosen aus dem Bereich der &nbsp;Psychischen Störungen kommen, sollte man doch meinen können, dass wir diese „Krankheiten“ anerkennen und mit besonderer Rücksicht, Mitgefühl, Unterstützung und Empathie darauf reagieren. So würden ja auch die meisten von uns reagieren, wenn jemand eine Diagnose wie Krebs, Multiple Sklerose (MS) oder einen Herzinfarkt diagnostiziert bekommt.</p>



<p>Bei Themen wie Narzissmus oder Burn-Out beobachte ich allerdings das genaue Gegenteil. Es wird völlig vergessen, dass die Person ein „Leiden“ hat, welches sie nicht aktiv steuert. Die Alltagsdiagnose wird als Kränkung und Herabwürdigung genutzt, um das persönliche Wohlbefinden wieder aufzupolieren und Schuldzuweisungen zu machen.</p>



<p>Hinter verschlossenen Türen  kann man dann verschiedene Diffamierungen über die betroffene Person hören:</p>



<p>„Er oder Sie sollen sich doch nicht so anstellen“</p>



<p>„Der Arsch ist so egoistisch und selbstsüchtig“</p>



<p>„Der hat ja nur kein Bock zu arbeiten“</p>



<p>„Die weiß doch gar nicht was richtiges Arbeiten ist, sonst würde sie sich nicht so anstellen“</p>



<p>Um einmal ein paar, persönlich erlebte Aussagen wiederzugeben.</p>



<h2>Fazit</h2>



<p>Die beschriebenen Beobachtungen halte ich für sehr bedenklich und alarmierend. In einer Welt, wo psychische Erkrankungen immer weiter zunehmen, wo wir durch unsere Leistungsgetriebenheit immer mehr an Empathie, Mitgefühl und Rücksichtnahme einbüßen, sollten wir uns einmal persönlich die Frage stellen, wie wir persönlich diese Alltagsdiagnosen handhaben. Jeder einzelne und einzelne von uns kann dazu beitragen, sich selbst und andere zu sensibilisieren und für einen besseren Umgang miteinander sorgen.</p>



<p>Wir täten aus meiner Sicht gut daran, diese Themen nicht zu tabuisieren, sondern offen anzusprechen. Ein erster Schritt könnte sein, die Schuld-Fragen vom Tisch zu nehmen und ein Verständnis dafür zu entwickeln, dass niemand sich so etwas freiwillig aussucht und jeder betroffen sein könnte.</p>



<p>Wir können bei uns selbst prüfen, ob- und wie wir Alltagsdiagnosen einsetzen. Wollen wir diese nutzen, um ein besseres Verständnis für unser Gegenüber zu bekommen, um dann mit mehr Empathie und Mitgefühl auf die Person eingehen zu können oder doch um die Person zu diffamieren und uns ggf. über sie zu stellen?</p>



<p>Herzliche Grüße</p>



<p>Euer Pierre</p>



<h2>Das Thema habe ich außerdem im Video behandelt</h2>



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<iframe loading="lazy" title="Narzissmus &amp; Alltagsdiagnosen - Schuldfragen und Erklärungsversuche" width="1080" height="608" src="https://www.youtube.com/embed/MuusVtTwuls?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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