Schalte das Handy aus bzw. bewusster Konsum

Hier sind wir beim zweiten Punkt aus meinem Beitrag „5 Tipps zu weniger Stress“

Ob Spitzenmanager, Angestellter, Arbeiter, Schüler, Hausfrau oder Hausmann, nahezu jeder von uns hat ein Handy bzw. Smartphone. Es hat sich so in unseren Kommunikationsalltag integriert, dass wir es nicht mehr weg denken können.

Die nahezu permanente Erreichbarkeit durch unsere Handys bzw. Smartphones, lässt uns aber auch nicht mehr zur Ruhe kommen. Ein Anruf hier, eine WhatsApp Nachricht dort, eine Facebook Nachricht, ein Blick auf Instagram oder ein Twitter Post. Die E-Mails und das Surfen im Internet nicht zu vergessen.

Das Smartphone gehört zu unserem Alltag dazu. Viele von uns sind alle paar Minuten in irgendeine Interaktion mit dem Smartphone verwickelt. Schnell schleichen sich unliebsame Gewohnheiten ein welche wir gar nicht bemerken. Ehe wir uns versehen liegt es beim Essen auf dem Tisch oder wird während eines Gespräches gezückt. Dies hat zwei wesentliche Dinge zur Folge.

Erstens, wir werden von unserer eigentlichen Tätigkeit abgelenkt.

Zweitens, es baut Stress auf. Stress in Form von Erreichbarkeitszwang, Dingen die liegen bleiben, Dingen die wir gefühlt schlecht erledigt haben, usw.

Es lohnt sich also, sich sein eigenes Smartphone-Verhalten einmal genauer anzuschauen. Wie sehr es uns stresst, hängt vor allem von unserem Umgang mit dem Smartphone ab. Hierbei können auch Glaubenssätze negativen Einfluss haben, oder sich negative Glaubenssätze bilden.

Bsp.: „Ich muss das Smartphone permanent dabei haben, schließlich könnte mein Chef etwas von mir wollen.“ Oder „Ich muss das Smartphone bei mir haben, falls etwas mit den Kindern ist.“ Dies sind jetzt nur 2 von vielen möglichen Beispielen für Glaubenssätze an der Stelle. Wie genau diese aussehen könnten, wie Sie diese aufspüren und transformieren, können Sie in meinem E-Book nachlesen.

Ich denke wir sind uns an dieser Stelle einig, dass ein bewusster Umgang mit dem Smartphone / Handy, sich positiv auf unser Stresslevel auswirken wird. Wie können wir dies nun bewerkstelligen?

  1. Wie oben bereits erwähnt können Sie prüfen, ob eventuell negative Glaubenssätze Ihren Konsum verstärken bzw. beeinflussen und diese transformieren.
  2. Bewusstsein schaffen. Fangen Sie an darauf zu achten, wann und wo Sie ihr Smartphone benutzen. Wenn Sie feststellen wann und wo es Sie ablenkt, können Sie eher entscheiden, ob Sie dies in dieser Situation wirklich wollen.
  3. Mit dem Bewusstsein können wir neue Gewohnheiten kreieren. Fangen Sie klein an. Lassen Sie das Smartphone beim Essen, einem Gespräch mit einem Freund oder einer Freundin oder wenn Sie einen Film schauen einfach in der Tasche oder in einem anderen Raum. Wichtig ist, dass es Sie nicht ablenken kann, egal ob es klingelt oder eine Nachricht eintrifft.
  4. Rituale schaffen. Wenn Sie nicht die einzige Person im Haushalt oder Büro sind, die sich mit dem Smartphone schwer tut, versuchen Sie gemeinsame Rituale zu kreieren. Vor dem Essen legen alle die im Haus wohnen ihr Smartphone in den Flur, oder lassen es im Büro bevor man zu Tisch geht.

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten und alle hier aufzuführen würde den Rahmen des Beitrags sprengen. Lassen Sie Ihre Kreativität spielen und Testen Sie, was für Sie funktioniert.

Viel Erfolg!

Pierre Alexander Hilbig